KK-Präzisionsbüchse
In deutschen Haushalten fristen noch einige Tausend KK-Standardgewehre ihr trauriges Dasein. Die Präzision dieser Gewehre ist durchweg sehr gut, aber seidem die Disziplin “UIT-Standardgewehr” abgeschafft wurde, gibt es kaum noch Verwendung für diese Büchsen. Im IWÖ-Forum fand ich vor einiger Zeit einen interessanten Beitrag über den Umbau eines alten Standardgewehres zu einer KK-Präzisionsbüchse, die für die neu eingerichtete Disziplin “PG50″ (Kennziffer 2113 nach Sportordnung BDS) geeignet ist. Verwendet wurde dafür der Schaftnachbau eines Arctic Warfare , das auch als Scharfschützengewehr G22 in der Bundeswehr eingeführt ist.
Die Rohschäfte im Arctic Warfare Design gibt es derzeit recht günstig als Zubehör für Softairwaffen. Die Umbauarbeiten bestehen also hauptsächlich im Bau eines geeigneten Systemträgers ais Aluminium, der das KK-System aufnehmen kann. Mein Freund Emmi aus dem Forum Waffen-Online schickte mir ein paar Bilder von seinen Umbau mit einem AW-Schaft:
Hallo Nightingale,
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hier die Bilder meines Umbaus,…….. die Systembettung in GFK war mir zu aufwendig und zu instabil, daher sitzt das System in einem massiven Alublock mit Prisma der bis vorne in die Zweibeinaufnahme reicht und mit reichlich Harz fixiert wurde, der Rest des Schaftes wurde mit Epoxy GFK ,Glasgewebe und Schnitzeln verstärkt und teilweise ausgegossen. Der Schaft wurde dadurch insgesamt ca. ein Kilo schwerer wie der Original Holz,………. erste Versuche auf dem Schiessstand zeigten eine sehr gute Präzision, auch wenns der Steuermann meistens vergeigt.
A
m schwierigsten fand ich die Hohlräume zwischen dem System und dem Schaft zu schliessen da der hinten doch recht eckig und etwas zuu großzügig ausgeschnitten ist, das GFK war dafür einfach zu dünnflüssig. Ich hab dazu GFK Spachtelmasse (Autozubehör) verwendet die ich allerdings farblich noch etwas anpassen muss,………..n
aja, immerhin etwas grün isses schon. Ausserdem hab ich noch den Kammerstengel angepasst und ein neues Abzugszüngel gefertigt da das Original doch recht kurz unten rausschaute,…….. von der Sauerei mal abgesehen bin ich doch sehr zufrieden, zumindest hat sowas nicht jeder,
An Umbaukosten fielen an:
Anschütz 54 BJ 73 in sehr gutem Zustand 200,-
Schaft aus dem Softairbereich            56,-
GFK und Zubehör                          45,-
Zielfernrohr 6-24×44 Neu                 63,-
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zusammen also (mit Portokosten) ca. knappe 400 Euro.
Als nächstes will ich mich aber doch nochmal an einem kompletten Schaft mit Alu- und Schaumstoffkern versuchen da ich noch genug Restmaterial übrighabe,………
gruß emmi

March 25th, 2010 at 17:00
hallo,
der erbauer des (ganz)oben abgebildeten “arctic warfare” kk´s bin ich
sollte wer nähere infos drüber benötigen einfach email.
einige fotos vom umbau hab ich noch ansonsten findet man alle info drüber im ober genannten link.
gruss chris
April 19th, 2010 at 22:15
[...] Schaft hatte starke Gebrauchsspuren und der Abzug war beschädigt. In Anlehnung an meinen Beitrag KK-Präzisionsbüchse entschloss ich mich, daraus eine Büchse für PG50 zu bauen. Zuerst entfernte ich den alten Lack [...]
April 20th, 2010 at 16:18
Hi,
ersma ein Lob: Geile Arbeit! werd ich demnächst nachem abi auch mal probieren.
ich hätte da ne frage und zwar wo genau bekomme ich solch einen schaft her? hab schon einige stunden google durchforstet:-D…ich würd’s dich ja per email fragen, allerdings kann ich die nicht sehen.
Vielen Dank im Vorraus
Lg Yannik
May 5th, 2010 at 19:27
Hollo;
sieht ja prima aus. Wo kann man den Schaft erwerben? Wer ist Hersteller -
will mein Walther KK entsprechend aufpeppen.
Lieferanten im Softairsektor für z.B. M96 geben den Schafat nicht separat zum Verkauf frei.
Danke für Nachricht
Horst